esc medien kunst labor
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**Freitag, 23.06.2017, 18:30 Uhr**
*
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie sehr herzlich zur Eröffnung der Installation */nothing
to.../ am Freitag, dem 23.06.2017 ab 18:30 Uhr* ein!
Soziale Netzwerke sind das ideale Medium für narzisstische
Selbstpräsentationen. Egal ob Selfies, Status-Updates oder
polarisierende Kommentare: Facebook, Twitter und Co. bieten die Bühne um
ein vollkommenes Bild von sich selbst nach außen zu tragen.
“Das digitale Medium bringt das reale Gegenüber immer mehr zum
Verschwinden. Es registriert es als Widerstand. Dadurch wird die
digitale Kommunikation immer körper- und antlitzloser. Das Digitale
unterwirft die Lacansche Triade des Realen, des Imaginären und des
Symbolischen einem radikalen Umbau. Es baut das Reale ab und totalisiert
das Imaginäre. Das Smartphone fungiert als ein digitaler Spiegel zur
postinfantilen Neuauflage des Spiegelstadiums. Es eröffnet einen
narzisstischen Raum, eine Sphäre des Imaginären, in der ich mich
einschließe. Durch das Smartphone spricht nicht der Andere." (Byung-Chul
Han)
Ist die Form der Identität, die wir durch unsere Internetprofile
erzeugen, mit der Wasseroberfläche, die das Spiegelbild des Narziss
zeigt, vergleichbar und was passiert bei Entzug des Bildes - wenn wir
nicht mehr posten, liken, tweeten etc.?
Erfahren Sie mehr über diese Installation ->nothing to....
<http://esc.mur.at/de/projekt/nothing>
Wir freuen uns auf Ihren Besuch,
Ilse Weber, Reni Hofmüller*
Eröffnung:*//Fr, 23.06.2017, 18.30 Uhr
*Dauer der Installation:* Sa, 24.06.2017 bis Fr, 18.08.2017
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Gefördert von: Kulturamt der Stadt Graz, Kulturreferat des Landes
Steiermark, BKA Kunst
Flyer: .siacus
esc medien kunst labor
Sujet_Imperfect Reconstruction
Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich der Präsentation des Kataloges *"**I**mperfect
Re**construction"* am 01. Juni 2017**wurde auch der *Videotrailer* zur
Ausstellung vorgestellt.
Wir laden Sie ein, den Trailer *"Imperfect Reconstruction" *unter
https://vimeo.com/219993359 zu streamen.
Mit herzlichen Grüßen aus dem esc medien kunst labor,
Reni Hofmüller, Ilse Weber
"Die Vorstellung von Kodieren/Dekodieren enthält häufig das Ideal einer
perfekten Rekonstruktion. Dass etwas Reales - eine Erfahrung, ein
Gedanke, eine Bewegung - in eine endliche Menge an Elementen überführt
werden kann, welche dadurch transportierbar wird und schließlich wieder
die ursprüngliche Erfahrung oder Bewegung hervorruft. Etwas wird
kommuniziert, wird verdoppelt und gleichwertig. Wenn die Distanz
zwischen den Paaren Begriffsbildung/Wahrnehmung, Intention/
Interpretation nicht aufgehoben wird, dann entstehen Distanzen und
Lücken; Widerstände, die verhindern, dass Gedanken und Bewegungen einen
Abschluß finden. Unvollkommenheiten im Sinne von andauernden und
iterativen Konfigurationen des Algorithmischen sind es, die uns bei
“Imperfect Reconstruction†interessiert haben." (Text von Hanns Holger Rutz)
Von November 2016 bis Jänner 2017 zeigte das *esc* medien kunst labor
die Ausstellung *"Imperfect Reconstruction" *- ein algorithmisches
Projekt von *Lisa Horvath*,***David Pirrò*, *Hanns Holger Rutz*.