Menschen, die vor Krieg, Hunger und Not aus ihrer Heimat nach Österreich fliehen mussten, treten hierzulande in Wien vor die Kamera.
Gezeigt werden Szenen aus ihrem alltäglichen Leben: Sprachunterricht, gemeinsames Essen mit Freunden, Besuche auf dem Weihnachtsmarkt, die Suche nach einer Wohnung und einem Arbeitsplatz - kurz das Zurechtfinden in einem noch unvertrauten Land. Sichtbar werden sowohl die Routine, die sich allmählich einstellt, als auch die immer wiederkehrenden Konflikte mit Behörden und Vorurteilen - häufig ausgelöst durch kulturelle Missverständnisse. Die Darsteller/innen befinden sich zwischen den Welten: Traditionen aus ihrer Heimat treffen auf ihr neues Leben in Österreich. Der Film positioniert sich als ein klares Statement für eine offene und vielfältige Gesellschaft.
Das schönste Land der Welt
Regie, Drehbuch: Želimir Žilnik
Mit Haidar Ali Mohammadi, Basima Saad Abed Wade, Bagher Ahmadi, Ivana Nikolić, Habib Tawhidi, Negin Rezaie, Alaedin Gamian, Jana Dolečki, Mustafa Ayni, Petra Popović,Durgham Al Mahmudi. Laila Hajouleh, Tomaž Pavkovič, Dimitar Anakiev, Azelia Opak, Jasenka Softić, Turbo Tanja, Shereen Al Mansour, Bana Haddad, Somayeh Tawhidi, Mohammadi Abdolhannan, Shakiba Gholami, Michal Bedi, Roqhia Hassana, Negin Keivanfar, Noorah & Sarah &Mohammad Al Rifai, Manca Dorrer, Abdullah Norani, Ghiasi Abdul Hadi, Jihad Al-Khatib, Amin Khawary, Yasser Alnazar, Peter Bedi, Hasti Karimi, Stojan Vavti, Jantus Philaretou, Jonathan Fetka, Mohammad Ali Karimi, Farzad Ibrahimi, Sharafhuddin Hashami, Drago Pintarič, Chor 29 November.
Kamera & Produktion: Peter Roehsler, Ton: Günther Tuppinger, Schnitt: Vuk Vukmirović, Produktionsleitung: Azelia Opak
Recherche/Regieassisten/Übersetzungen: Jasmina Janković
Produktion: nanookfilm (AT), Factum Documentary Film Project (HR), Tramal Films (SI), RTV Vojvodina (RS)
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bis Sonntag, 23. 12. 2018
täglich
Metro Kinokulturhaus
Johannesgasse 4 || 1010 Wien
Kartenreservierungen: 01-512 18 03 oder
onlineFreikarten für Menschen mit Kulturpass oder einer weißen Asylkarte
Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit von kinoki, nanookfilm, Österreichisches Filmmuseum, Filmarchiv/Metro KinoKulturhaus und sixpackfilm statt.
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