[ESC] 16.6.2009, KÌnstlerinnengesprÀch im Teesalon
Sehr geehrtes Publikum!
Im Namen der KÌnstlerinnen Amel Andessner, Elisa Andessner und Nicole Pruckermayr möchte ich Sie ganz herzlich am kommenden Dienstag ab 19.00 in die ESC in der Jakoministrasse einladen.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen! Reni HofmÃŒller
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Einladung zum KÃŒnstlerinnengesprÀch mit Amel Andessner, Elisa Andessner und Nicole Pruckermayr in der ESC im LABOR am 16.6.2009, 19.00 in der HalTeestelle – mobiler Teesalon
Im Rahmen der Ausstellung
Shaku Maku – was gibt's, was gibt's nicht Videoinstallationen von Amel Andessner und Elisa Andessner
lÀdt die ESC im LABOR zum KÌnstlerinnengesprÀch.
Am Dienstag, den 16.6.2009 ab 19.00 sind die beiden KÌnstlerinnen anwesend, um sich mit Nicole Pruckermayr und den GÀsten Ìber ihre Arbeiten und Arbeitsweisen, kÌnstlerische, inhaltliche und Àstehtische Aspekte in gemÌtlicher AtmosphÀre auszutauschen. Nicole Pruckermayr, selbst MedienkÌnstlerin, wird sich im intensiven Plaudern den Konzepten der beiden KÌnstlerinnen annÀhern.
Amel Andessner Mirko „Untersuchung von Geschlechtercodes am Beispiel des frei erfundenen Charakters Mirko“ Videoinstallation
Elisa Andessner Gang durch die Zeit
Die Ausstellung Shaku Maku – was gibt's, was gibt's nicht ist in der ESC im LABOR zu sehen, noch bis 19.6.2009, Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag, 14.00 – 19.00 Uhr und nach telephonischer Vereinbarung.
Amel Andessner Mirko „Untersuchung von Geschlechtercodes am Beispiel des frei erfundenen Charakters Mirko“ Videoinstallation
Vier performative Videos auf vier Bildschirmen. Der fiktive Charakter Mirko ist in dieser Arbeit auf mehreren Bildschirmen gleichzeitig zu sehen, dargestellt von zwei Frauen und zwei MÀnnern. Darsteller_innen sind Amel Andessner selbst und weitere Personen, die ihr Àhnlich sehen. Auf allen Bildschirmen verwirklichen diese Mirkos ihre neue Idee; Sie vervielfÀltigen ihre selbst erfundenen weiblichen Kunstfigur "Amel Andessner" durch Personen, die ihnen Àhnlich sehen. Diese - aus Mirkos Perspektive fiktiven - Amels werden so gestylt, dass sie an indische Hijras* erinnern. So verwischt sich hier, wie in Andessners frÌheren Arbeiten, die Grenze zwischen mÀnnlich und weiblich, zwischen als Amel verkleidetem Mirko und "echter" Amel. Mit seinen Hijra-Amels zieht Mirko schliesslich los, um Fotosshootings zu inszenieren, kleine Filmszenen einzustudieren und durch Anweisungen die Rolle des Regisseurs zu Ìbernehmen. Doch Mirko weiss nichts von den anderen Mirkos, er weiss nichts davon, dass auch er vervielfÀltigt wurde - von der KÌnstlerin Amel Andessner... * Mitglieder des "dritten Geschlechts" in Indien
Darsteller_innen:
Elisa Andessner Paul Brusa Claudia Nickl Nathalie Pelet Thomas Scheid Amel Andessner
Elisa Andessner Gang um die Zeit Vier Videos, jedes Video zeigt einen anderen Ort im öffentlichen Raum in Linz. Jedes Video wird mit einer unbewegten Kamera gefilmt. An jedem Ort taucht am Horizont dieselbe Gruppe von Menschen auf und bewegt sich in extrem entschleunigtem Tempo Richtung Kamera. Der/die Betrachter_In steht in der Mitte, umgeben von Projektionen. Die Gruppe von Menschen bewegt sich gleichzeitig von allen Seiten auf den/die Betrachter_In zu.
Teilnehmer (1)
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labor@mur.at