Wikistorming - 1) Wikipedia
editieren lernen 2) weitere Inhalte hinzufügen
Das Wikistorming Projekt nimmt digitale Praktiken unter
die Lupe und bestärkt v.a. Mädchen und Frauen, sich über
Beteiligung in die Geschichte unserer techno-kulturellen
Zukunft einzuschreiben, indem sie sich aktiv in die
digitalen Archive wie etwa Wikipedia einbringen. Aufbauend
auf einem internationalen „Art+Feminism Wikipedia
Edit-a-thon“ im Februar 2014 werden in einem
workshopartigen Setting Einträge gemeinsam editiert und
Änderungen diskutiert. Sprachen: deutsch und english, bei
Bedarf auch französisch und spanisch.
Nicole Lieger, Wien
Dr. Nicole
Lieger arbeitet seit Mitte der 90er Jahre im
werteorientierten
Sektor. Sie hat für Amnesty International an der
Neustrukturierung
der österreichsichen Sektion mitgewirkt, sowie im AI EU
Büro
in
Brüssel und im International Mandate Committe, das sich
mit der
inhaltlichen Grundausrichtung der internationalen
Organisation
beschäftigt. Sie hat in einer Basisgemeinschaft in Brüssel
gelebt,
die praktische Alternativen zu sozialer Ausgrenzung bieten
möchte,
und als Generalsekretärin das Master Programm in
Friedensstudien
im
European Peace Center in Schlaining geleitet. Sie war
Leiterin des
L.Boltzmann Instituts für Menschenrechte und lehrte
jahrelang an der Universität Wien, derzeit an der
Universität Innsbruck. Nach einer Zeit in Berlin und
bei Wikimedia Deutschland - Gesellschaft zur Förderung
Freien Wissens lebt sie nunmehr wieder in Wien.
http://homepage.univie.ac.at/nicole.lieger/hol.htm
Stefanie Wuschitz, Wien
Als Künstlerin und Forscherin beschäftigt sich Stefanie
Wuschitz mit neuen Formen der aufkommenden DIY-Kultur, des
Feminismus und des Hacktivism. Sie hat ihren Master an der
Universität Wien an der Angewandten Kunst abgeschlossen,
ebenso das NYU ITP Masterprogramm in NYC. Während ihres
Digital Art Stipendiums in Schweden gründete sie den
feministischen Hackerspace Miss Baltazar’s Laboratory.
2014 beendete sie ihren PhD an der Universiät für
Technologie in Wien.
Sophie Toupin, Montreal
Sophie Toupins Arbeiten erforschen die Beziehung zwischen
Technologie, Feminismus und Aktivismus mittels
ethnographischer Studien und Projekte. Sie arbeitet u.a.
mit FemHack, einem feministischen Hackerspace in Montreal,
und dem TransHackFeminist Projekt in Calafou (Spanien)
zusammen. Sophie arbeitet für Media@McGill, einem Zentrum
für Forschung und Wissenschaft von Medien, Technologie und
Kultur an der McGill Universität in Montreal. Ihre
derzeitige Forschung konzentriert sich auf feministische
peer production und, feministische, queer+
trans hacker culture.
Sophie Toupin wird sich am Nachmittag, ca 1500 Uhqr
Ortszeit, via Jitsi einklinken.