esc medien kunst
            labor

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir freuen uns, Sie im Rahmen des MINISTRY OF HACKING zum Gespräch über feministische Hackerspaces in das esc medien kunst labor einladen zu können. Das Gespräch wird in englischer Sprache stattfinden.
Donnerstag, 20. November, 19.00 - 21.00 Uhr


Anne Goldenberg @MINISTRY OF HACKING

In der Entwicklung der in den letzten zwei bis drei Jahren entstandenen feministischen HackerInnenspaces
lässt sich folgende Tendenz ablesen: es geht nicht mehr per se um das biologosche Geschlecht der Ausführenden, sondern um eine feministische Grundhaltung, unabhängig von Geschlechterrollen.

Stefanie Wuschitz, Sophie Toupin und Silvia Lindtner werden verschiedene feministische Hackerspaces und deren Arbeitsweisen vorstellen. (Online)

Der Anfang Juni 2014 erschienene Artikel „An Open Letter on Feminism In Tech“ („Being nice doesn’t work. We’ve been nice.”)* zeigt deutlich, dass es dieser Supportstrategien bedarf, um tatsächliche physische Räume zu schaffen, in denen ohne Übergriffe gearbeitet werden kann. Und diese Räume werden wiederum gebraucht, um auch im Bereich zeitgenössischer Medien/Informationskunst neue Projekte entwickeln zu können – sie bilden also einen Teil unserer Arbeitsbasis.

* An Open Letter on Feminism In Tech
http://modelviewculture.com/pieces/an-open-letter-on-feminism-in-tech

Die Teilnehmerinnen

Stefanie Wuschitz
Als Künstlerin und Forscherin beschäftigt sie sich mit neuen Formen der aufkommenden DIY-Kultur, des Feminismus und des Hacktivism. Sie hat ihren Master an der Universität Wien an der Angewandten Kunst abgeschlossen, ebenso das NYU ITP Masterprogramm in NYC. Während ihres Digital Art Stipendiums in Schweden gründete sie den feministischen Hackerspace Miss Baltazar’s Laboratory. 2014 beendete sie ihren PhD an der Universiät für Technologie in Wien.

Sophie Toupin erforscht in ihren Arbeiten die Beziehung zwischen Technologie, Feminismus und Aktivismus mittels ethnographischer Studien und Projekte. Sie arbeitet u.a. mit FemHack, einem feministischen Hackerspace in Montreal, und dem TransHackFeminist Projekt in Calafou (Spanien) zusammen. Sophie arbeitet für Media@McGill, einem Zentrum für Forschung und Wissenschaft von Medien, Technologie und Kultur an der McGill Universität in Montreal.

Silvia Lindtner
ist Professorin in der School of Information an der University of Michigan. Sie erforscht, unterrichtet, und praktiziert unterschiedlichste Formen des DIY making und hacking. Ihr unmittelbarer Fokus ist die Schnittstelle von "Maker" Kultur, Design, Kunst und Massenproduktion und Städtische Entwicklung in China. Über die letzten vier Jahre hinweg, hat sie in China und den USA in Bezug auf die zunehmende Professionalisierung von Maker Kultur und experimentellen Gemeinschaften wie Hackerspaces, coworking spaces, und Kunstkollektiven ethnographische Forschung durchgeführt. Während ihres PhD Studiums an der University of California, Irvine hat sie sich auch mit Themen wie online gaming, digital participation, open source cultures, human-computer interaction und start-up culture auseinandergesetzt. In ihrer Arbeit, verbindet sie Theorie und ethnographische Forschung mit Ansaetzen im critical design, critical making, participatory design, and reflective design.


Feminist Hackerspaces ist Teil des MINISTRY OF HACKING
http://esc.mur.at/de/projekt/ministry-hacking
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 14.00 - 19.00 Uhr und nach Vereinbarung.
Ausstellungsdauer: bis Freitag, 28. November 2014
nächste Veranstaltung:
Finissage: Freitag, 28. November 2014, 18.00 Uhr
Koproduktion mit steirischer herbst, Kooperation mit ORF musikprotokoll, in Zusammenarbeit mit kunst@werk
esc medien kunst labor wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Graz, Kulturreferat des Landes Steiermark, BKA Kunst
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