Mit der Designerin und Mitbegründerin von Fab Lab
Egypt und Hackerspace Kairo SALMA ADEL
Moderation Jakob Fahrner (realraum), Reni Hofmüller (esc)
Vortrag auf Englisch Eintritt frei, Spende willkommen!
Kooperation mit SÜDNOVATION/Kulturen in Bewegung
im Rahmen von Designmonatgraz 2014
Die Fab-Lab (engl. fabrication laboratory –
Fabrikationslabor) Maker bzw. Hackerspace (von
Hacker/Maker und Space, engl. für Raum) Bewegung kann für
Entwicklungsländer einen Wirtschaftsaufschwung bedeuten -
mit Menschen, die Geräte und Maschinen für ihren Alltag
und innovative Kleinunternehmen selbst produzieren. Werden
Räume für die Herstellung konkreter Produkte genutzt, kann
man von «Minifabriken» sprechen. Begründet durch einen
ganz anderen Einsatz von Ressourcen sowie durch die
herrschende Armut muss die Produktion in südlichen Ländern
bedarfsgerecht ablaufen - ganz anders als in westlichen
Länder , so Mahmoud El Safty, Mitbegründer des ersten
ägyptischen Fablabs. «Die zweite industrielle Revolution
machte alles schneller, mit weniger Menschen. Die dritte
industrielle Revolution
könnte diese Entwicklung umkehren», meint Andreas
Gebhardt. Mit dem demographischen Aufschwung in den
Entwicklungsländern (der Altersdurchschnitt liegt in
Ägypten bei 24 Jahren) könnte einhergehen, dass die
dritte Revolution ihren Geburtsort im Süden findet.
Basierend auf ihren Erfahrungen als Konsulentin und
Workshop-Leiterin, und ihrem jüngsten Projekt „Menn
Baladha“, das in Zusammenarbeit mit traditionellen
Handwerker_innen entstanden ist, wird die Designerin Salma
Adel, Leitfigur des Hackerspace Kairo und Fablab Egypt,
einen Umriss des südnovativen Charakters ihres Landes
zeichnen.
Im Rahmen des Designmonatgraz 2014